Die dritte communale oö steht ganz im Zeichen des Gedenkens des Bauernkriegs 1626 und wird von Mai bis November 2026 an vielen Orten in ganz Oberösterreich stattfinden. Schon im Vorfeld wird fest daran gearbeitet, dass sich die „Aggregatzustände“ der communale oö 2026 – Gedenken, Erleben, Gestalten – im Programm manifestieren. In der Vorweihnachtszeit kamen Bürgermeister:innen, Amtsleiter:innen, Vertreter:innen der Bauern- und Bäuerinnenschaft, Künstler:innen, Heimatforscher:innen aus allen communale-Orten zu einem ersten Netzwerktreffen ins Linzer Schlossmuseum.
Kulturdirektorin Margot Nazzal bedankte sich bei den zahlreichen Teilnehmenden: „Auch wenn man nach Außen hin noch nichts sieht, ist schon viel geschafft! Mit dem heutigen Treffen gehen wir einen weiteren Schritt in Richtung Realisierung.“ OÖLKG-Direktor Alfred Weidinger und Kurator Konstantin Ferihumer umrissen die Herausforderungen bei der Konzeption der historischen Ausstellung, die im Schlossmuseum stattfinden wird.
„Der Grund für das Netzwerktreffen“, so communale-Projektleiter Martin Honzik, sei der Austausch. „Wir sind ein bunter, wilder Haufen – das verspricht schon einiges für nächsten April, wenn die communale oö 2026 startet.“ Es habe bereits intensive Vorarbeiten in den Gemeinden sowie den Studios und Ateliers von Künstler:innen gegeben. Nun erreiche man die nächste Ebene der Umsetzung, in der intensiv gemeinsam Programm gestaltet wird, und ein gemeinsamer Marketing-Auftritt relevant sein wird. Um diese Themen bei Bedarf noch zu vertiefen, standen anschließend Mitarbeiter:innen der Abteilung Kultur aus den Bereichen Marketing und Social Media, Projektmanagement und Vermittlung für Tisch-Gespräche zur Verfügung. „Ein kollaborativer Prozess ist immer viel Arbeit, aber am Ende kommt etwas raus, in dem sich alle Beteiligten wieder finden“, so Honzik.
News
communale lud zum Netzwerktreffen
10.12.2025
09:26