Lesung LiteraturSchiff - Nina Schedlmayer „Hitlers queere Künstlerin“

Vorträge
Mittwoch,
23 Sept. 2026
19:30 - 21:00 Uhr

Veranstaltungsort

Domcafe
Domplatz 1
4020, Linz
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mit OÖV anreisen

Veranstalter

Initiative.Literaturschiff - Verein für literarische Begegnungen in Oberösterreich
Karl-Pessl-Straße 22
4522 Sierning
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Veranstaltungsinfos

Preisinformationen

Vorverkauf 14 €
Abendkassa 18 €

Preise & Tickets

Eignung

Familien
Gruppen
Jugendliche
Mit Freunden
Senioren
Zu Zweit

Barrierefreiheit

Informationen zur Barrierefreiheit erhalten Sie direkt beim Veranstalter.

Mit dem LiteraturSchiff als Partner werden Lesungen mit starkem thematischen Fokus auf Mut und Courage programmiert. 

In bewährter Manier wird das LiteraturSchiff Lesungen, Gespräche und Veranstaltungen an besondere Orte in Oberösterreich bringen. Diesmal werden ausschließlich Literatinnen ihre Werke auf der Bühne der communale oö präsentieren – dies ist der Absenz der Frau im Narrativ des Bauernkriegs geschuldet.

Hitlers queere Künstlerin
Die Geschichte einer queeren Frau zur Zeit des Nationalsozialismus – ein »fesselndes Porträt einer ambivalenten Künstlerin, das aktueller nicht sein könnte.« VALIE EXPORT

Was ist zu halten von einer toughen Frau, die aus bäuerlichen Verhältnissen stammt, verkleidet als Soldat in den Ersten Weltkrieg zieht, die sich auf der Kunstgewerbeschule in München durchboxt, ihren Lebensunterhalt mit expressionistischer Malerei verdient, ihre Homosexualität offen auslebt, eine feministische Künstlerinnengruppe mitbegründet – und dann der NSDAP beitritt und antisemitische Schriften verfasst? Die Kulturpublizistin Nina Schedlmayer erzählt heute, vor dem Hintergrund unserer von Widersprüchen extrem geprägten Gegenwart, die Geschichte von Stephanie Hollenstein (1886 bis 1944) – packend wie ein Roman.
 
Nina Schedlmayer studierte Kunstgeschichte in Wien und promovierte über Kunstliteratur im Nationalsozialismus. Sie ist Chefredakteurin des Kulturmagazins »morgen«, schreibt unter anderem für »Handelsblatt«, »Weltkunst« und »Parnass« und betreibt den artemisia.blog über Kunst und Feminismus. 2017 erhielt sie den ersten Österreichischen Staatspreis für Kunstkritik. »Hitlers queere Künstlerin. Stephanie Hollenstein. Künstlerin und Soldat« ist 2025 bei Zsolnay erschienen.
 
Weiter Infos: www.hanser-literaturverlage.de
 
In Kooperation mit der communale oö 2026.

Anreise